Botoxbehandlung

Kiefergelenksbehandlung mit Botox

Zäh­ne­knir­schen (Bru­xis­mus) und Funk­ti­ons­stö­run­gen des Kie­fer­ge­lenks, auch cra­nio­man­di­bu­lä­re Dys­funk­ti­on (CMD) genannt, kön­nen zu Schmer­zen und Ver­span­nun­gen im Kie­fer­be­reich füh­ren. Häu­fig ist eine über­mä­ßi­ge Akti­vi­tät der Kau­mus­ku­la­tur, ins­be­son­de­re des gro­ßen Kau­mus­kels (Mus­cu­lus mas­se­ter), dafür verantwortlich.

Durch das stän­di­ge Zusam­men­pres­sen oder Knir­schen der Zäh­ne kann es zu einer Über­las­tung der Kie­fer­ge­len­ke, Kopf­schmer­zen und einer Abnut­zung der Zahn­sub­stanz kom­men. Neben klas­si­schen Behand­lungs­me­tho­den wie Auf­biss­schie­nen und Phy­sio­the­ra­pie kann auch eine Behand­lung mit Botu­li­num­to­xin (Botox) zur Ent­span­nung der Kau­mus­ku­la­tur ein­ge­setzt werden.

Kiefergelenksbehandlung mit Botox

Wie wirkt Botox bei Kieferbeschwerden?

Botu­li­num­to­xin ist ein Wirk­stoff, der die Reiz­über­tra­gung zwi­schen Ner­ven und Mus­keln vor­über­ge­hend hemmt. Durch geziel­te Injek­tio­nen in den Kau­mus­kel wird des­sen Akti­vi­tät redu­ziert, wodurch sich die Mus­ku­la­tur ent­span­nen kann.

Die Behand­lung kann dazu bei­tra­gen, über­mä­ßi­ges Zäh­ne­pres­sen und Knir­schen zu ver­rin­gern und Beschwer­den wie Kie­fer­ge­lenk­schmer­zen, Gesichts­ver­span­nun­gen und mus­ku­lär beding­te Kopf­schmer­zen zu lin­dern. In bestimm­ten Fäl­len kön­nen auch mus­ku­lär beein­fluss­te Tin­ni­tus­be­schwer­den mit einer Fehl­funk­ti­on der Kau­mus­ku­la­tur zusammenhängen.

Wann ist eine Botoxbehandlung sinnvoll?

Eine Behand­lung der Kau­mus­ku­la­tur mit Botox kann bei fol­gen­den Beschwer­den in Betracht gezo­gen werden:

  • nächt­li­ches Zäh­ne­knir­schen oder Zähnepressen
  • Schmer­zen und Ver­span­nun­gen im Kieferbereich
  • über­mä­ßi­ge Belas­tung der Kaumuskulatur
  • mus­ku­lär beding­te Spannungskopfschmerzen
  • bestimm­te Beschwer­den im Zusam­men­hang mit einer cra­nio­man­di­bu­lä­ren Dys­funk­ti­on (CMD)

Ob eine Behand­lung mit Botu­li­num­to­xin sinn­voll ist, hängt von der indi­vi­du­el­len Ursa­che und Aus­prä­gung der Beschwer­den ab. Sie kann eine Ergän­zung zu ande­ren Behand­lungs­me­tho­den dar­stel­len. Damit wir die mög­li­chen Vor­tei­le und Risi­ken bespre­chen kön­nen, ver­ein­ba­ren Sie ger­ne einen unver­bind­li­chen Beratungstermin.